Wir freuen uns, dass Sie uns auf unsere Homepage besuchen. Auf den folgenden Seiten finden Sie allgemeine Informationen, Aktivitäten und Gruppen unserer Pfarrei. So wünschen wir Ihnen viel Vergnügen beim Erkunden und Gottes Segen für Ihren Lebensweg.
Herzlich willkommen auf der Homepage der Pfarrei Brohltal Herz Jesu
Geänderte Beerdigungszeiten
Ab dem 26.10.2026 beginnen die Trauergottesdienste und Sterbeämter wegen der Zeitumstellung und den damit verbundenen Veränderungen in allen Pfarrbezirken der Pfarrei wieder um 14.30 Uhr.
Gräbersegnung in Weiler
Aufgrund der Terminüberschneidung mit dem Seniorentag Burgbrohl/Weiler findet die Gräbersegnung am Sonntag, 01.11.2026 um 11.00 Uhr auf dem Friedhof in Weiler statt.
Hubertusmesse St. Nikolaus, Königsfeld
Am Sonntag, 08.11.2026, feiern wir um 11.00 Uhr die Hubertusmesse anlässlich des Patronatsfestes der St. Hubertus Schützenbruderschaft, mitgestaltet von den Jagdhornbläsern des Herering Niederzissen.

aktuelle Gottesdienste
Jahresabschluss Kirchengemeinde
Der Jahresabschluss der Kirchengemeinde Brohltal für das Haushaltsjahr 2025 liegt zur öffentlichen Einsicht vom 28.09. bis 12.10.2026 im Pfarrbüro Niederzissen aus.
Impuls
Liebe Schwestern und Brüder,
am Abend des 3. Oktobers 1226 starb an der kleinen Kapelle der hl. Maria zu den Engeln (Portiuncula) in Tal von Assisi der heilige Franziskus. Nachdem er mit seinem Leben dem armen Christus arm nachfolgen wollte, sollte ein letztes Zeichen seiner Armut sein, dass er nackt auf die Erde gelegt werde, um dem „Bruder Tod“ – wie er es im Sonnengesang beschrieben hatte – zu begegnen. Die Brüder versammelten sich um ihn, der an seiner Lieblingskapelle, die auch gleichzeitig die Kapelle war, bei dem er sein Berufungserlebnis hatte, nun seinen Tod erwartete. Viele Menschen kamen von nah und fern, um ihn zu verabschieden.
Wer war dieser Franziskus? Aufgewachsen in Assisi als Sohn reicher Kaufleute wollte er zunächst Ritter werden – damals ein besonderes Ideal. Aber es kommen ihm Zweifel und er kehrt zurück. Nachdem er in Gefangenschaft in der Nachbarstadt Perugia war, sucht er verzweifelt seinen Weg des Lebens. Nach einigen Jahren hört er das Evangelium: Bau mein Haus wieder auf. Er nimmt es wörtlich und verkauft kostbare Stoffe seines Vaters, um die Baumaterialien zu begleichen. So entsteht die kleine Kapelle S. Damiano. Der Vater ist äußerst erbost über diese Tat. Natürlich soll sein Sohn zeigen, dass sie wohlhabend sind; er darf viele Feste ausrichten, aber für den Wiederaufbau einer Kapelle ist das seines Erachtens Geldverschwendung. Später hört Franziskus die Aussendungsrede in der Portiuncula-Kapelle. Dies ist für ihn ein Schlüsselerlebnis. Nun weiß er um seinen Weg. Er gibt vor dem Bischof seinem Vater die Kleider zurück und will nun nur noch Gott als Vater ansprechen. Hilflose und Aussätzige sind nun seine ersten Ansprechpersonen. Aus dem gefeierten reichen Kaufmannssohn ist nun ein freiwilliger Bettler um Christi Willen geworden.
Dies spricht auch andere an. In der aufkommenden Geldwirtschaft ist dies ein Gegenmodell. So wächst eine zunächst kleine Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Später wird diese Gemeinschaft vom Papst bestätigt, d. h. sie dürfen so leben.
Franziskus zieht durch das Land und behandelt alle, Geschöpfe, Natur und Mitmenschen als ein Abbild Gottes – ehrfürchtig und achtsam. Radikal lebt er seine Christusnachfolge, die andere anspricht oder auch in Frage stellt. Viele Legenden und Erzählungen belegen dies.
Nach vielen Krankheiten – da er sich nicht schonte – kehrt er vor die Tore Assisis nach S. Damiano zurück. Hier schreibt er den Sonnengesang und lobt Gott für seine Schöpfung bis hin zu seinem „Bruder Tod“.
So begeht die franziskanische Familie dieses Jahr ein besonderes Jubiläum.
Da ich selbst dieser spirituellen Gemeinschaft angehöre, wird am Sonntag, 4. Oktober um 11 Uhr, die hl. Messe in Niederzissen in diesem Sinn besonders gestaltet werden.
So grüße ich Sie franziskanisch mit „pax et bonum – Frieden und Heil“
Markus Arndt




